Über mich

In der Begleitung von Menschen fasziniert mich besonders die jedem Menschen innewohnende Kraft und Weisheit, die uns durch unser ganzes Leben führt und begleitet. Oft ist sie verdeckt, überlagert von unseren Vorstellungen, Ansprüchen und Wünschen, oder verdrängt von Schmerz, Trauer, Angst. Aber sie ist da.

Und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich, gerade in schwierigen Lebenssituationen immer wieder diese Kraft habe erfahren dürfen.

Wenn wir dem Ruf unserer Seele lauschen und uns ihrer weisen Führung anvertrauen, kann sich die schöpferische Lebenskraft in uns entfalten.
Menschen auf diesen Wegen achtsam und wertschätzend zu begleiten, ist mir ein Herzensanliegen.

Andrea Eichenmüller

Die ersten beiden Schwerpunkte meiner beruflichen Praxis als Diplom-Sozialpädagogin lagen in der Betreuung und Begleitung von Frauen und Kindern, die von häuslicher Gewalt betroffen sind sowie in der Unterstützung chronisch kranker Kinder und Jugendlicher und deren Familien.

Meine persönlichen Erfahrungen und letztendlich auch meine innere Suche haben mich 2001 berufsbegleitend ins Allgäu geführt, zur tanztherapeutischen Ausbildung bei Clara und Rico Lang. Diese Jahre sowie die Weiterbildungen in Hakomi haben mich bestärkt, unserem Körper als Ausdruck unserer Seele mehr Aufmerksamkeit zu schenken und seiner Wahrnehmung und seinen Impulsen zu vertrauen.

Besonders geprägt haben mich in den letzten Jahren die Erfahrungen im Handauflegen im Gebet bei Anne Höfler sowie die Ansätze der transpersonalen Prozessarbeit, die sich für mich im Inneren Erforschen nach Richard Stiegler zu einer wertvollen Grundhaltung in der Begleitung von Menschen entwickelt haben. 

Alles kommt zu uns, das zu uns gehört, wenn wir die Fähigkeit entwickeln, es zu empfangen.

Tagore

Nach den verschiedenen mehrjährigen Beratungstätigkeiten habe ich mich 2004 selbstständig gemacht, mit einem kleinen Bioladen und als Tanztherapeutin. So sehr ich auch die 14 Jahre als Ladnerin in der Natur-Oase genossen habe, so deutlich hat sich für mich gezeigt, dass mein Weg in der Begleitung von Menschen liegt.

Besonders die Lebensübergänge, das Abschiednehmen, das Lebensende und die Wege durch die Trauer haben mich immer wieder gerufen und mich erfahren lassen, wie heilsam es ist, in diesen Übergängen gut begleitet zu werden und sie, soweit es uns möglich ist, ganz bewusst zu vollziehen.

2008 haben wir in Pottenstein den Elisabeth-Verein (www.elisabeth-verein-pottenstein.de) gegründet, deren Vorsitzende ich seitdem bin.

Seit 2011 begleite ich die Selbsthilfegruppe der Verwaisten Eltern Bayreuth und Region und unterstütze trauernde Eltern und Geschwister sowohl in der Gruppe als auch in Einzelbegleitungen.

Darüber hinaus bin ich seit 2014 beim Hospizverein Bayreuth e.V. als Referentin in der Schulung ehrenamtlicher Hospizbegleiter/innen tätig.